Geologie

Profilschnitt eines Salzdoms
Bohrkerne im Auflicht

Das Unsichtbare sichtbar machen

Von der Erdoberfläche durchgeführte geophysikalische Messverfahren wie Seismik und Gravimetrie liefern die grundlegenden Informationen über Lage, Ausbreitung und Teufe von Salzlagerstätten wie Schichtensalz oder Salzstöcke.

Erkundungsbohrungen und später Kavernenbohrungen fördern Bohrklein und Bohrkerne zutage. Daraus werden weitere Informationen über den geologischen Aufbau gewonnen. Geophysikalische Bohrlochmessungen (Logs) liefern weitere Angaben über den Aufbau der durchörterten Salzformationen.

Tests an ausgewählten Salzbohrkernen führen schließlich zu Empfehlungen für das Solen und die Dimensionierung der Kavernen:

  • Bestimmung der Solgeschwindigkeit und der Menge des unlöslichen Materials
    (vgl. hierzu „Soltechnik“)
  • Drucktests zur Bestimmung der Gesteinsfestigkeit und -verformung
    (vgl. hierzu „Gebirgsmechanik“).

Anhand der gewonnenen Aufschlüsse gefertigte geologische 3D-Modellierungen visualisieren den teils komplexen inneren Aufbau der Salzformation. So lassen sich günstige Standorte für Kavernen bestimmen und das geologische Risiko bei Kavernenbohrungen minimieren.

All diese Maßnahmen dienen dazu, sicher und erfolgreich großvolumige Kavernen anzulegen.

Zum Leistungsprofil „Geologie“

Salzstöcke im Nord- und Ostseeraum