Kavernenspeicher Etzel:
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einer der größten für große Versorgungssicherheit
Im Jahr 1970 beschloss die Bundesregierung eine Krisenbevorratung mit Erdöl: die sogenannte „Bundesrohölreserve“. Der Salzstock Etzel bei Wilhelmshaven ist einer der dafür gewählten Orte.
Anfang 1971 gründeten die Salzgitter AG/Deutsche Schachtbau- und Tiefbohr-GmbH und die Preussag AG gemeinsam die Kavernen Bau- und Betriebs-GmbH (KBB). Die neu gegründete KBB wurde von der damals noch bundeseigenen Industrieverwaltungsgesellschaft mbH (IVG) mit dem Bau und Betrieb von Kavernen beauftragt, um ca. 10 Mio. t Rohöl untertage am Standort Etzel als Teil der Bundesrohölreserve zu speichern.
Im Herbst 1973 begann dafür auf dem Salzstock Etzel der Solbetrieb von 33 Kavernen. Die Ölbefüllung wurde 1977 abgeschlossen. Zwischen 1989 und 1992 rüstete man neun Ölkavernen für den Gasspeicherbetrieb um und legte zwischen 1994 und 2004 sieben weitere Kavernen zur Ölspeicherung an. KBB Underground Technologies GmbH war maßgeblich beteiligt an der Umrüstung von zehn weiteren Öllagerkavernen für den Gasspeicherbetrieb und die anschließende Gaserstbefüllung (2006 bis 2010).
Seit 2006 entwickelt sich der Standort Etzel durch den Neubau von Kavernen zu einem der größten Gasspeicherplätze Europas. Die vorhandene Infrastruktur ermöglicht das Solen von bis zu 30 Kavernen gleichzeitig. Bis 2022 werden voraussichtlich rund 130 Kavernen im Salzstock existieren. KBB UT betreut bei diesem Ausbau die Gewerke Komplettierung, Gasdichtheitstests und Gaserstbefüllung. 2010 hat KBB UT zehn Neubaukavernen für den Gasspeicherbetrieb komplettiert. Damit betreibt IVG dort 23 Öl- und 29 Gasspeicherkavernen mit einem Hohlraumvolumen von insgesamt 29 Mio. m³ (Stand Mai 2011).
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